Gen-Mais illegal verkauft
23.03.2005 - Biowissenschaft
Gen-Mais illegal verkauft
Syngenta hat jahrelang nicht zugelassenen Mais vertrieben und wahrscheinlich auch nach Europa exportiert.
Wirksame Kontrollmechanismen sehen anders aus: Irrtümlicherweise hat der Agrokonzern Syngenta seit vier Jahren nicht zugelassenen genmanipulierten Mais in den Handel gebracht. Der Vorfall wurde geheim gehalten und sei den US-Behörden bereits im Dezember letzten Jahres bekannt gewesen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Bei der Maissorte handelt es sich um sogenannten Bt10-Mais. In die Pflanze ist ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringensis eingebaut worden – es soll vor Insektenfraß schützen. Während die ähnliche Sorte Bt11 etwa in Europa und Japan zugelassen ist, fehlt die Zulassung für Bt11. Syngenta vertrieb nach Angaben von Nature zwischen 2001 und 2004 mehrere hundert Tonnen des Bt10-Saatguts.
Auch wenn der Mais als unbedenklich gilt, wirft der Vorfall ein schlechtes Licht sowohl auf Syngenta als auch die amerikanische Regierung. Außerdem verweigert Syngenta die Bekanntgabe der Länder, in die der Bt10-Mais exportiert wurde. Jetzt wird geprüft, ob Vorschriften missachtet wurden.
Quelle:
http://www.natur.de/sixcms/detail.php?id=164166
Gen-Mais illegal verkauft
Syngenta hat jahrelang nicht zugelassenen Mais vertrieben und wahrscheinlich auch nach Europa exportiert.
Wirksame Kontrollmechanismen sehen anders aus: Irrtümlicherweise hat der Agrokonzern Syngenta seit vier Jahren nicht zugelassenen genmanipulierten Mais in den Handel gebracht. Der Vorfall wurde geheim gehalten und sei den US-Behörden bereits im Dezember letzten Jahres bekannt gewesen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Bei der Maissorte handelt es sich um sogenannten Bt10-Mais. In die Pflanze ist ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus thuringensis eingebaut worden – es soll vor Insektenfraß schützen. Während die ähnliche Sorte Bt11 etwa in Europa und Japan zugelassen ist, fehlt die Zulassung für Bt11. Syngenta vertrieb nach Angaben von Nature zwischen 2001 und 2004 mehrere hundert Tonnen des Bt10-Saatguts.
Auch wenn der Mais als unbedenklich gilt, wirft der Vorfall ein schlechtes Licht sowohl auf Syngenta als auch die amerikanische Regierung. Außerdem verweigert Syngenta die Bekanntgabe der Länder, in die der Bt10-Mais exportiert wurde. Jetzt wird geprüft, ob Vorschriften missachtet wurden.
Quelle:
http://www.natur.de/sixcms/detail.php?id=164166
Gobsch - 24. Mär, 18:59
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