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    <title>Keine Gentechnik (Rubrik:Greenpeace Gen Agrarminister gefaehrden gentechnikfreie Landwirtschaft)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-03-30T17:04:24Z</dc:date>
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    <title>Keine Gentechnik</title>
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    <title>Greenpeace:Gen-Agrarminister gef&amp;auml;hrden gentechnikfreie Landwirtschaft</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Greenpeace: Gen-Agrarminister gef&amp;auml;hrden gentechnikfreie Landwirtschaft&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
04.03.2005 - 13:00 Uhr   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bonn/K&amp;ouml;nigswinter (ots) - Greenpeace-Aktivisten protestieren zur&lt;br /&gt;
Agrarministerkonferenz am Hotel Petersberg in Bonn/K&amp;ouml;nigswinter gegen&lt;br /&gt;
eine Aufweichung des neuen Gentechnikgesetzes. Drei Aktivisten, die&lt;br /&gt;
die Bundesl&amp;auml;nder Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern repr&amp;auml;sentieren, lassen sich dabei vor den&lt;br /&gt;
Karren des US-Gentechnikkonzerns Monsanto spannen. Im Hotel&lt;br /&gt;
Petersberg tagen seit Mittwoch die Landwirtschaftsminister der&lt;br /&gt;
Bundesl&amp;auml;nder. Die Landesregierungen der drei L&amp;auml;nder sperren sich&lt;br /&gt;
gegen strenge Regeln f&amp;uuml;r den Anbau von genmanipulierten Pflanzen und&lt;br /&gt;
wollen das Anbaukataster und die Haftungsregeln abschw&amp;auml;chen. Sie&lt;br /&gt;
machen sich damit zum F&amp;uuml;rsprecher des US-Gentechnikkonzerns.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#8222;F&amp;uuml;r eine Handvoll Gen-Mais lassen die Gen-Minister die Landwirte&lt;br /&gt;
und Verbraucher im Stich&amp;#8220;, sagt Henning Strodthoff, Gentechnikexperte&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r Greenpeace. &amp;#8222;Der Schutz der Gen-Bauern z&amp;auml;hlt in diesen L&amp;auml;ndern&lt;br /&gt;
offenbar mehr als die gentechnikfreie Landwirtschaft.&amp;#8220; Mit dem neuen&lt;br /&gt;
Gentechnikgesetz wird die EU-Freisetzungsrichtlinie in zwei&lt;br /&gt;
Schritten in deutsches Recht umgesetzt. Mit der ersten, nicht im&lt;br /&gt;
Bundesrat zustimmungspflichtigen &amp;Uuml;berarbeitung wurden das&lt;br /&gt;
detaillierte Anbaukataster und strenge Haftungsregeln eingef&amp;uuml;hrt, die&lt;br /&gt;
seit 4. Februar 2005 in Kraft sind. Der zweiten, noch bevorstehenden&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berarbeitung desselben Gesetzes muss die CDU-dominierte L&amp;auml;nderkammer&lt;br /&gt;
jedoch zustimmen. Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern missbrauchen dies, um den bereits gesetzlich&lt;br /&gt;
festgeschriebenen Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft vor&lt;br /&gt;
Gen-Verschmutzungen wieder auszuh&amp;ouml;hlen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monsanto ist mit mehr als vier Milliarden Euro Umsatz der weltweit&lt;br /&gt;
gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Anbieter von Gen-Pflanzen. F&amp;uuml;r den Anbau mit Gen-Mais MON 810&lt;br /&gt;
wurden f&amp;uuml;r 2005 bisher bundesweit 108 Fl&amp;auml;chen angemeldet, von denen&lt;br /&gt;
bereits 19 wieder zur&amp;uuml;ck gezogen wurden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachsen-Anhalt hatte 2004 bereits massiv Werbung f&amp;uuml;r Gen-Mais&lt;br /&gt;
gemacht und den Verein Innoplanta unterst&amp;uuml;tzt, der den&lt;br /&gt;
Erprobungsanbau 2004 koordinierte. Im Erprobungsanbau ging es&lt;br /&gt;
ausschlie&amp;szlig;lich um Gen-Mais von Monsanto. Nun will das Land gegen das&lt;br /&gt;
neue Gentechnikgesetz klagen. F&amp;uuml;r Sch&amp;auml;den durch ungewollte&lt;br /&gt;
Ausbreitung der Gen-Saaten sollen nach dem Willen des Landes&lt;br /&gt;
Gentechnik-Landwirte nur noch begrenzt haften. Das Land m&amp;ouml;chte den&lt;br /&gt;
Anbau von Gen-Mais durch ein geringeres Haftungsrisiko attraktiver&lt;br /&gt;
machen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rheinland-Pfalz setzt sich f&amp;uuml;r die Aufweichung des Standort-&lt;br /&gt;
Verzeichnisses ein, das das Gentechnikgesetz vorsieht. So w&amp;auml;re es f&amp;uuml;r&lt;br /&gt;
Gentechnik-Konzerne wie Monsanto von gro&amp;szlig;em Vorteil, wenn die&lt;br /&gt;
Gen-Anbaufl&amp;auml;chen im Kataster nicht genau per Flurst&amp;uuml;ck definiert&lt;br /&gt;
sind, sondern nur der Landkreis oder das Bundesland genannt w&amp;auml;re. Das&lt;br /&gt;
h&amp;auml;tte zur Folge, dass benachbarte Landwirte, die konventionellen Mais&lt;br /&gt;
anbauen, nur auf Antrag und nach beh&amp;ouml;rdlicher Pr&amp;uuml;fung erfahren&lt;br /&gt;
k&amp;ouml;nnten, ob sie zum Beispiel mit einer Verunreinigung ihrer Ernte&lt;br /&gt;
rechnen m&amp;uuml;ssen. Auch das SPD-gef&amp;uuml;hrte Mecklenburg-Vorpommern dringt&lt;br /&gt;
auf &amp;Auml;nderungen beim Kataster. &amp;#8222;Das Land will sich damit als Standort&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r Gen-Maisfelder beliebt machen und Monsanto als Investor locken&amp;#8220;,&lt;br /&gt;
so Henning Strodthoff.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung Redaktionen: R&amp;uuml;ckfragen bitte an Henning Strodthoff, Tel.&lt;br /&gt;
0171-8780 822, oder Pressesprecherin Cornelia Deppe-Burghardt, Tel.&lt;br /&gt;
0171-834 43 38. Fotos von der Greenpeace-Aktion erhalten Sie unter&lt;br /&gt;
Tel. 040-30618-377. Internet: &lt;a href=&quot;http://www.greenpeace.de&quot;&gt;http://www.greenpeace.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet: &lt;a href=&quot;http://www.greenpeace.de&quot;&gt;http://www.greenpeace.de&lt;/a&gt;

&lt;center&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;167&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/keinegentechnik/images/greenpeace_image_479351.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Greenpeace Gen Agrarminister gefaehrden gentechnikfreie Landwirtschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-04T15:01:46Z</dc:date>
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