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    <title>Keine Gentechnik (Rubrik:Bundeslaender wollen Gentechnikgesetz verwaessern)</title>
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    <dc:publisher>Gobsch</dc:publisher>
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    <dc:date>2005-04-28T17:45:46Z</dc:date>
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    <title>Keine Gentechnik</title>
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    <title>Bundesl&amp;auml;nder wollen Gentechnikgesetz verw&amp;auml;ssern</title> 
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    <description>&lt;font color=red size=3&gt;&lt;b&gt;Pressemitteilung vom 28. April 2005 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesl&amp;auml;nder wollen Gentechnikgesetz verw&amp;auml;ssern; Agrarministerin K&amp;uuml;nast &quot;nicht im Regen stehen lassen&quot;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin: Der Bund f&amp;uuml;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesl&amp;auml;nder aufgefordert, das Gentechnikgesetz nicht weiter zu verw&amp;auml;ssern. Nachdem bereits der Zugang zum Standortregister eingeschr&amp;auml;nkt worden sei, drohe in den ab morgen stattfindenden Verhandlungen zwischen Bundesrat und Bundestag zum Gentechnikgesetz Teil zwei die Aufweichung der bisherigen Haftungsregeln. Auch die derzeit noch vorgeschriebene Beendigung des Anbaus von Gentech-Pflanzen, die gentechnikfreie Kulturen stark verunreinigen, solle ersatzlos gestrichen werden. Die CDU/CSU- und FDP-regierten Bundesl&amp;auml;nder wollten mit der angedrohten Blockade des Gentechnikgesetzes Teil zwei das rot-gr&amp;uuml;ne Projekt eines wirksamen Gentechnikgesetzes insgesamt zu Fall bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: &quot;Das seit Februar geltende Gentechnikgesetz hat aus unserer Sicht Mindeststandards zur Sicherung einer gentechnikfreien Landwirtschaft gesetzt. Es muss dabei bleiben, dass jene Landwirte, die trotz aller bekannten Risiken Gentech-Pflanzen anbauen, f&amp;uuml;r m&amp;ouml;gliche Sch&amp;auml;den bei ihren Nachbarn haften. Eine Begleichung solcher Sch&amp;auml;den durch den Staat ist nicht akzeptabel. Nicht die Steuerzahler sondern jene, die mit der Gentechnik Geld machen wollen, m&amp;uuml;ssen f&amp;uuml;r die Folgen gerade stehen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits eingeschr&amp;auml;nkte Zugang zum Standortregister habe zur Folge, dass Bauern und Imker einen unn&amp;ouml;tig hohen b&amp;uuml;rokratischen Aufwand h&amp;auml;tten, um zu erfahren, ob Felder in ihrer Nachbarschaft gentechnisch genutzt w&amp;uuml;rden. Hinzu komme, dass jetzt auch noch die Anmeldefrist f&amp;uuml;r gentechnische Anbaufl&amp;auml;chen von drei Monaten auf drei Wochen verk&amp;uuml;rzt werden solle. Die Landwirte w&amp;uuml;rden dann viel zu sp&amp;auml;t erfahren, ob ihre Nachbarn gentechnisch ver&amp;auml;nderte Pflanzen anbauen. Zudem sei auch der Absatz ihrer Produkte gef&amp;auml;hrdet, wenn das Vertrauen der Kunden in deren Gentechnikfreiheit schwinde. Um diesen Gefahren zu begegnen, h&amp;auml;tten sich Landwirte in elf Bundesl&amp;auml;ndern auf 500 000 Hektar Fl&amp;auml;che bereits zu 65 gentechnikfreien Regionen zusammengeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europaweit lehne die gro&amp;szlig;e Mehrheit der Konsumenten gentechnisch ver&amp;auml;nderte Lebensmittel ab. Die Bundesregierung sei gefordert, Agrarministerin Renate K&amp;uuml;nast in ihrem Bestreben, dem Verbraucherwunsch nach gentechnikfreien Produkten Geltung zu verschaffen, &quot;nicht im Regen stehen zu lassen&quot;, so Moldenhauer. Vor allem die SPD k&amp;ouml;nne in jenen L&amp;auml;nderkoalitionen, in denen sie mitregiere, auf ein entsprechendes Abstimmungsverhalten im Bundesrat hinwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressekontakt: Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin, Tel. 030-27586-456, Mobil: 0179-8138088, bzw. R&amp;uuml;diger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 030-27586-425/-489, Fax: -449, E-Mail: presse@bund.net, Internet: www.bund.net</description>
    <dc:creator>Gobsch (mailto:&amp;#104;&amp;#101;&amp;#108;&amp;#109;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#64;&amp;#103;&amp;#111;&amp;#98;&amp;#115;&amp;#99;&amp;#104;&amp;#46;&amp;#100;&amp;#101;)</dc:creator>
    <dc:subject>Bundeslaender wollen Gentechnikgesetz verwaessern</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Gobsch</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-28T07:56:40Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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